Liebe Gäste,
aufgrund der Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 31.10.2020 bleibt das Wolhynier Umsiedlermuseum bis einschließlich 01.12.2020 geschlossen.

Unser aktueller Veranstaltungsplan: siehe hier

Das 28. Museumsfest wurde mit reduziertem Programm durchgeführt

Der Heimatverein Linstow hat sich aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen kurzfristig dazu entschieden, das 28. Museumsfest in einem kleineren Rahmen als in den Vorjahren durchzuführen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Sorge um die Gesundheit unserer Gäste.

Am Sonntag, den 6. September 2020, um 10 Uhr feierten wir auf dem Gelände des Wolhynier Umsiedlermuseums in der Kiether Straße den Heimatgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Die Predigt hielt Bischof Tilmann Jeremias. [weiterlesen]

Runder Tisch zur Zukunft des Wolhynier Umsiedlermuseums in Linstow

Um die Zukunft des Wolhynier Umsiedlermuseums ging es am 27.02.2020 beim Runden Tisch in Linstow.
25 Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie den Bereichen Gedenkstätte, Museum und Bildungsarbeit waren der Einladung des Heimatvereins Linstow e.V. gefolgt. [weiterlesen]

Willkommen im Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow

Am Ende einer beispiellosen Odyssee hatte es am Ende des 2. Weltkrieges 73 Familien aus der polnisch-ukrainischen Grenzregion Wolhynien nach Mecklenburg verschlagen. Nach einem Weg voller Ungewissheit und Leid siedelten die Wolhyniendeutschen 1945 die ehemalige Domäne Linstow auf und prägen bis heute das Gesicht des Dorfes.

Das Museum stellt die Bedingungen eines Lebens in der Diaspora unter im Verlauf eines Menschenalters radikal veränderten politischen Rahmenbedingungen dar. Migration, Siedlung und Lebensweise der Wolhyniendeutschen werden anhand einer Dauerausstellung mit vielfältigen Exponaten zur Alltagskultur veranschaulicht.
Das Bauernhaus als Herzstück des Museums ist 1947 in traditioneller Bauweise als erster Umsiedlerhof in Linstow von einer wolhynischen Familie errichtet worden. 1990 begann die Gemeinde mit der Rekonstruktion dieses zum Abriss stehenden Hauses, 1993 wurde es seiner Nutzung als Museum und als Gedenk- und Begegnungsstätte übergeben und in den Folgejahren im Freilichtbereich erheblich erweitert.
Erleben Sie Migrationsgeschichte zum Anfassen und diskutieren Sie mit uns über Migration und Integration heute.

Der Heimatverein lädt Sie herzlich nach Linstow ein. Besuchen Sie den Umsiedlerhof mit der Bildungs- und Museumsscheune. Jung und Alt treffen sich bei verschiedenen Veranstaltungen.

Mehr Infos gewŁnscht?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie an unsere Postanschrift.


Anlässlich des 20. Museumsfestes erschienen

eine Neuauflage
"Wolhynien - Linstow"

Die Neuauflage wurde gefördert vom BKM aus dem Etat der Kulturreferentin für Wolhynien Magdalena Oxfort M.A. und der Gemeinde Dobbin-Linstow.

sowie eine Erinnerungsschrift zum Fest und eine DVD.

Beides kann im Museum erworben werden oder online bestellt werden.


Umsiedlerhof mit Scheune und Backofen

Restauriertes wolhynisches Wohnhaus, heute Museum. Mit der Rekonstruktion des zum Abriss stehenden Bauernhauses zu einem Freilandmuseum begann die Gemeinde 1990. Das Museum wurde am 6. August 1993 eröffnet.

Es gewährt einen Einblick in die Geschichte und die Arbeits- und Lebenswelt der Wolhyniendeutschen bei ihrem Neubeginn in Linstow. Gleichzeitig ist die Ausstellung eine Dokumentation der Nachkriegszeit. Träger des Museums ist der Heimatverein in Linstow.
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Bildungs- und Museumsscheune

Eingeweiht im Mai 2005, soll dieses Gebäude zu einem Ort der Begegnung zwischen den Generationen werden. Die Initiatoren planen u.a. eine Nutzung für kulturelle Zwecke und Schulungen. Das Projekt wurde im Rahmen der Agenda 21 zu 50 Prozent vom Umweltministerium gefördert, mehr als 400.000 Euro wurden insgesamt investiert. [weiterlesen]